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Ihr NADORSTER EINBLICK am Mittwoch, 26. Juli 2017, um 03:34:40 Uhr

NADORSTER EINBLICK: Steuer-Tipp ...

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Der Steuer-Tipp im Juli 2015:


Tierbetreungskosten als haushaltsnahe Dienstleistung



Die Finanzämter lehnen bisher eine Berücksichtigung von Tierbetreuungskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen ab. Dies könnte sich durch ein Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf vom Februar 2015 ändern (FG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.2015, Az. 15 K 1779/14 E, Rev. BFH Az. VI R 13/15).
Das Finanzgericht Düsseldorf hat Tierbetreuungskosten als Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen anerkannt und damit der anderslautenden Auffassung der Finanzverwaltung widersprochen. Gegen diese Entscheidung ist die Revision beim Bundesfinanzhof anhängig. Voraussetzung für die Anerkennung der Tierbetreuungskosten als haushaltsnahe Dienstleistung ist daß die Tierbetreuung zu Hause stattfindet. Die Person, die das Tier betreut muss eine Rechnung für die Dienstleistung ausstellen, die durch Überweisung beglichen wird, die Barzahlung des Betrages genügt nicht! Sollte das Finanzamt die Tierbetreuungskosten nicht anerkennen, legen Sie Einspruch ein und verweisen Sie auf das Urteil.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Juni 2015:


Vermietung an Angehörige



Wenn bei einer Vermietung an Angehörige die Miete weniger als 66 % der ortsüblichen Miete beträgt, ist die Vermietung einer Wohnung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen, sodass dann nur noch ein Teil der Werbungskosten abzugsfähig ist.
Bei einer Miete von mindestens 66% der ortsüblichen Miete gilt die Wohnungsvermietung insgesamt als entgeltlich. Somit können ab einer ortsüblichen Miete von 66% ohne weitere Prüfung 100% der auf die Wohnung entfallenen Werbungskosten abgezogen werden.
Vergleichsmaßstab ist die Marktmiete für Wohnungen vergleichbarer Art, Lage und Ausstattung. Die ortsübliche Miete umfasst die ortsübliche Kalt

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Mai 2015:


Steuererklärung für Renter



Immer mehr Senioren müssen Steuern zahlen und wegen ihrer Rentenbezüge eine Einkommensteuererklärung abgeben. Ursächlich ist hierfür unter anderem die sogenannte nachgelagerte Besteuerung.
Es bleibt nur noch ein Teil der Rente steuerfrei. Je später man in Rente geht, desto geringer wird der steuerfreie Anteil, denn der Besteuerungsanteil steigt für jeden neuen Rentnerjahrgang an. So gilt bei Rentenbeginn in 2016 ein Besteuerungsanteil von 72 %.
Somit sollten die betroffenen Senioren sich darauf einstellen, Belege sammeln, um die Steuerlast bei der Einkommensteuererklärung zu senken (z. B. durch Ausgaben für die Gesundheit, Aufwendungen für Handwerker oder für eine Haushaltshilfe).
Sofern die Steuererklärung nicht durch einen Steuerberater erstellt wird ist die Erklärung für das Kalenderjahr 2014 bis spätestens Montag, den 01.06.2015 beim Finanzamt abzugeben.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Januar 2015:


Steuererstattungen für Vorjahre



Falls kein Grund für eine Pflichtveranlagung vorliegt, kann es sich häufig lohnen, eine Einkommensteuererklärung freiwillig abzugeben. Die Antragsfrist zur freiwilligen Abgabe der Steuererklärung (Antragsveranlagnung) beträgt vier Jahre. Für das Jahr 2010 können Sie also noch bis zum 31.12.2014 die Steuererklärung einreichen.

Mit einer Steuererstattung können Sie als Arbeitsnehmer rechnen, wenn Sie noch Aufwendungen geltend machen können, die beim Lohnsteuerabzug noch nicht berücksichtigt wurden, z.B. Werbungskosten über 1.000 Euro, erhöhte Versorgeaufwendungen, Kinderbetreuungskosten, Krankheitskosten, Unterstützung bedürftiger Angehöriger, Steuerermäßigungen für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen etc...


(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im April 2015:


Umzug aus beruflichen Gründen



Wenn der Umzug beruflich veranlasst ist können Arbeitnehmer die Aufwendungen für ihren Umzug als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung absetzen. Dazu gehören z.B. Transportkosten, Reisekosten, Maklerkosten für die neue Mietwohnung sowie die Umzugskostenpauschale für sonstige Kosten. Bis auf die sonstigen Umzugsauslagen lassen sich die aufgeführten Kosten (mit Nachweis) in voller Höhe absetzen. Die sonstigen Umzugsauslagen kann man über einen festgesetzten Pauschbetrag steuerlich geltend machen.
(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Januar 2015:


Steuererstattungen für Vorjahre



Falls kein Grund für eine Pflichtveranlagung vorliegt, kann es sich häufig lohnen, eine Einkommensteuererklärung freiwillig abzugeben. Die Antragsfrist zur freiwilligen Abgabe der Steuererklärung (Antragsveranlagnung) beträgt vier Jahre. Für das Jahr 2010 können Sie also noch bis zum 31.12.2014 die Steuererklärung einreichen.

Mit einer Steuererstattung können Sie als Arbeitsnehmer rechnen, wenn Sie noch Aufwendungen geltend machen können, die beim Lohnsteuerabzug noch nicht berücksichtigt wurden, z.B. Werbungskosten über 1.000 Euro, erhöhte Versorgeaufwendungen, Kinderbetreuungskosten, Krankheitskosten, Unterstützung bedürftiger Angehöriger, Steuerermäßigungen für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen etc...


(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Dezember 2014:


Schuldgeld



Schuldgeld für begünstige private und kirchliche Einrichtungen kann als Sonderausgaben abgesetzt werden, wenn die Eltern Kindergeld oder Kinderfreibeträge erhalten.

Die Grenze liegt bei 30 Prozent der Aufwendungen, maximal jedoch bei 5.000 Euro, wobei Verpflegung, Betreuung und Unterkunft nicht als Schuldgeld gewertet werden.

Zu den begünstigten Schulen gehören u.a. private Grundschulen, private Gymnasien, Waldorf- und Montessori-Schulen sowie private berufsbildende Einrichtungen die zu einem anerkannten oder gleichwertigen Abschluss führen.


(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Mai 2012:


Smartphones und Tablets – Steuerfrei für Mitarbeiter


Überläßt der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter ein Handy oder PC zur privaten Nutzung, so ist dieser Vorteil beim Arbeitnehmer bisher nach § 3 Nr. 45 EStG steuerfrei.

Diese günstige Regelung gilt nun für sämtliche Datenverarbeitungsgeräte, also auch z.B. für Smartphones und Tablets.

Auch wenn der Arbeitgeber Software bereitstellt, die sein Arbeitnehmer nur zu Hause auf seinen Rechner aufspielen kann, greift die neue Steuerfreiheit des geänderten § 3 Nr. 45 EStG.

Diese Steuerfreistellung gilt rückwirkend für alle Lohnzahlungszeiträume nach dem 31.12.1999.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Oktober 2011:


Getrennte Veranlagung


Im Allgemeinen lassen sich Eheleute gemeinsam veranlagen, weil ihre Steuerlast dadurch sinkt.

SEs gibt jedoch Ausnahmen, in denen es durchaus günstiger sein kann, sich getrennt veranlagen zu lassen.

Dann muss jeder Ehegatte eine eigene Steuererklärung abgeben und erhält vom Finanzamt einen eigenen Steuerbescheid.

In bestimmten Fällen kann eine getrennte Veranlagung durchaus von Vorteil sein, so unter anderem beim Bezug von Leistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen (wie z. B. Arbeitslosengeld, ausländische Einkünfte) oder auch beim Erhalt einer Abfindung.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im September 2011:


Erststudium als Werbungskosten


In zwei Urteilen hat der Bundesfinanzhof im Juli 2011 entschieden dass Auszubildende und Studenten die Kosten für ihre berufliche Erstausbildung oder ihr Erststudium als Werbungskosten steuerlich geltend machen können.

Sämtliche Aufwendungen, die durch die Ausbildung oder das Studium verursacht werden, können als vorweggenommene Werbungskosten steuerlich berücksichtigt werden (innerhalb bestimmter Fristen auch rückwirkend).

Im Gegensatz zum bisherigen Sonderausgabenabzug kann hierdurch auch ein Verlustvortrag geltend gemacht werden. Dies hat zur Folge, dass die Einkünfte in den ersten Berufsjahren um die angefallenen Kosten verringert werden und sich somit die entsprechende Steuerlast vermindert.

Sofern die Finanzämter die Kosten nicht anerkennen, sollte man sich durch einen Einspruch die Bescheide bis zur endgültigen Klärung durch das Bundesfinanzministerium offen halten, denn dieses kann nun entweder noch das Gesetz ändern und dabei den Werbungskostenabzug ausschließen oder einen Nichtanwendungserlass veröffentlichen.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im August 2011:


Ferienjob


Viele Studenten und Schüler jobben in den Ferien.

Sofern Lohnsteuer abzuführen ist wird diese vom Arbeitgeber einbehalten. Auf die Lohnsteuer wird zusätzlich noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer erhoben.

Am Jahresende sollte dann eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden. In den Lohnsteuertabellen wurden die Frei- und Pauschbeträge nur mit einem Zwölftel berücksichtigt, in der Einkommensteuererklärung aber werden sie in voller Höhe gewährt.

Dies führt zu einer Steuererstattung. Wenn das zu versteuernde Einkommen unterhalb des Grundfreibetrages (8.004 Euro für Ledige) liegt, wird die einbehaltene Lohnsteuer sogar in voller Höhe erstattet.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Juli 2011:


Gutscheine als steuerfreier Arbeitslohn


Wenn Arbeitgeber ihren Angestellten zusätzlich zum Gehalt Sonderleistungen gewähren wollen, stellt sich die Frage: Wie bleibt für den Arbeitnehmer davon möglichst viel netto übrig?

Bis zur Höhe von 44 Euro monatlich darf der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern das Recht einräumen, auf Benzingutschein zu tanken oder Sachgutscheine im Handel einzulösen.

SSofern der Arbeitnehmer lediglich eine Sache oder eine Leistung beanspruchen kann und kein Bargeld zur freien Verfügung erhält, bleibt der Bezug steuer- und sozialversicherungsfrei.

Allerdings müssen die Unternehmen darauf achten, dass die Auszahlung des Gutscheinbetrags in Bargeld ausgeschlossen ist, sonst ist auch die Gutscheinsumme als Barlohn zu werten und der Steuervorteil geht verloren.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Juni 2011:


Sprachen lernen im Ausland


Kosten für Sprachkurse im Ausland, die für die berufliche Tätigkeit benötigt werden, können von Arbeitnehmern als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Hierzu zählen neben den Kursge- bühren auch die Reisekosten. Diese Kosten werden komplett als Werbungskosten anerkannt, wenn die Reise ausschließlich oder nahezu aus schließlich dem beruflichen Bereich zuzuordnen ist.

Sofern die Reise auch privat veranlasst ist, ist eine Aufteilung der Kosten möglich und der beruflich veranlasste Teil darf steuerlich geltend gemacht werden.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im Mai 2011:


Entlastung für Behinderte


Wer wegen einer Behinderung seine Wohnung umbauen lässt, kann die Kosten des Umbaus lt. Urteil des Bundesfinanzhofs als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt geltend machen.

Die Kosten durch die behindertengerechte Gestaltung einer Wohnung sind Ausgaben, die als außergewöhnliche Belastung in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können, da diese Kosten der Mehrzahl der Steuerzahler in vergleichbaren finanziellen Verhältnissen nicht entstehen.

Es sind jedoch nicht die gesamten Ausgaben abziehbar, sondern nur die Kosten, die tatsächlich durch die wegen der Behinderung erforderlichen Maßnahmen entstanden sind.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im April 2011:


Kosten für Studium und Berufsausbildung


Die Kosten für eine weitere Berufsausbildung oder für ein Studium nach abgeschlossener Berufsausbildung oder nach abgeschlossenen Studium können als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben berücksichtigt werden.

Bislang war lediglich der Abzug als Sonderausgabe bis zu einem Betrag von maximal 4.000 Euro im Jahr möglich. Nun können auch höhere, darüber hinausgehende Kosten geltend gemacht werden, zudem ist die Feststellung eines Verlustes möglich.

Diese Verlustfeststellung kann sich besonders dann lohnen, wenn der Steuerpflichtige während seines Studiums oder seiner zweiten Ausbildung keine Einnahmen hat. Festgestellte Verluste können dann beim späteren Berufsstart steuermindernd geltend gemacht werden.

(Steuertipp präsentiert von Dipl.-Kfm. Harald Trost), Steuerberater in der Nadorster Straße 208


Der Steuer-Tipp im März 2011:


Private Umzugskosten


An ein Umzugsunternehmen geleistete Aufwendungen für privat veranlasste Umzüge sind steuerlich abzugsfähig, sie gelten als haushaltsnahe Dienstleistungen. Abzugsfähig sind 20 % der Aufwendungen, höchstens 4.000 Euro.

Voraussetzung für die Berücksichtigung privater Umzugskosten ist, dass die Kosten der Möbelspedition durch Vorlage einer Rechnung und die Bezahlung der Rechnung durch einen Bankbeleg gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden.

Die Abzugsfähigkeit ist auf die Arbeitskosten zuzüglich Umsatzsteuer beschränkt. Andere Kosten, z. B. für Umzugskartons, Folien etc., sind steuerlich nicht abzugsfähig. Lassen Sie sich deshalb vom Umzugsunternehmen eine Rechnung ausstellen, in der die gesamten Umzugskosten aufgeschlüsselt sind.

(Quelle: Harald Trost)




Der Steuer-Tipp im Februar 2011:


Steuererklärungen für Vorjahre


Die Antragsfrist zur freiwilligen Abgabe der Steuererklärung (Antragsveranlagung) beträgt vier Jahre. Für das Jahr 2007 können Sie also noch bis zum 31.12.2011 die Steuererklärung einreichen.

Mit einer Steuererstattung können Sie als Arbeitnehmer rechnen wenn Sie noch Aufwendungen geltend machen können, die beim Lohnsteuerabzug noch nicht berücksichtigt wurden z.B. Werbungskosten über 920 Euro, erhöhte Vorsorgeaufwendungen Kinderbetreuungskosten, Krankheitskosten, Unterstützung bedürftiger Angehöriger, Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen etc ...

(Quelle: Harald Trost)




Der Steuer-Tipp im Januar 2011:


Das war eine schöne Bescherung ...
Geschenke für Mitarbeiter und Kunden



Solange die Geschenke nicht eine bestimmte Freigrenze überstiegen haben, zählen diese Sachzuwendungen zu den abzugsfähigen Betriebsausgaben und sind für den Unternehmer von der Steuer absetzbar.

Geschenke an Mitarbeiter sind im Nettowert von bis zu 40 Euro pro Jahr lohnsteuerfrei. Die Kosten werden auch dann als Betriebsausgaben anerkannt, wenn sie 40 Euro überschreiten.

Geschenke an Geschäftsfreunde werden nur bis zu einem Nettowert von 35 Euro pro Jahr als Betriebsausgabe anerkannt. Hier handelt es sich um eine Freigrenze, sobald die überschritten ist, darf die gesamte Ausgabe nicht von der Steuer abgesetzt werden.

(Quelle: Harald Trost)




Degressive Abschreibung läuft bald aus


Vorübergehend wurde die degressive Abschreibung für Anschaffungen in den Jahren 2009 und 2010 wieder eingeführt. Die degressive Abschreibung beträgt das 2,5-fache der linearen Abschreibung, max. 25%.

Für Anschaffungen ab 2011 ist nach derzeitiger Rechtslage die degressive Abschreibung nicht mehr möglich.

Vor allem bei größeren Investitionen kann es deshalb sinnvoll sein, eine ohnehin geplante Anschaffung vorzuziehen. Werden solche beweglichen Wirtschaftsgüter noch bis zum 31.12.2010 angeschafft, kommen Sie (voraussichtlich) letztmals in den Genuss der hohen degressiven Abschreibung.

(Quelle: Harald Trost)




Der Steuer-Tipp im Oktober 2010:


Telefonkosten


Wer als Arbeitnehmer von zu Hause aus beruflich telefoniert, kann bei teils beruflicher und teils privater Telefonnutzung den auf die beruflichen Gespräche entfallenden Anteil von der Steuer absetzen.

Bei entsprechender Begründung, z. B. einer Bescheinigung des Arbeitgebers, oder wenn erfahrungsgemäß solche Aufwendungen anfallen, können Telefon- und Internetkosten als Werbungskosten geltend gemacht werden. ohne weiteren Einzelnachweis können 20 % des rechnungsbetrags der Telefonrechnung, maximal aber 20 Euro pro Monat, angesetzt werden.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im September 2010:


Häusliches Arbeitszimmer


Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelung zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Arbeitszimmern gekippt. Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer müssen laut urteil auch dann von der Steuer abgesetzt werden können, wenn das Zimmer nicht den Mittelpunkt der gesamten Arbeit darstellt, der Steuerpflichtige dort also nur einen Teil seiner Arbeit verrichtet.

Voraussetzung dafür sei aber, dass für die zu hause verrichteten Tätigkeiten kein anderer Arbeitsplatz vom Arbeitgeber zur Verfügung stehe. Das Gericht verpflichtete den Gesetzgeber dazu, rückwirkend auf den 1. Januar 2007 den verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen. Laufende Verfahren seien auszusetzen.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im August 2010:


Geringwertige Wirtschaftsgüter


Unternehmer haben für die Anschaffung Geringwertiger Wirtschaftsgüter ab dem Jahr 2010 mit einem Wert von mehr als 150 Euro bis 410 Euro (ohne Umsatzsteuer) ein Wahlrecht: Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung oder Aufnahme in einen Sammelposten, der dann über 5 Jahre linear abgeschrieben werden muß.

Der Unternehmer kann das Wahlrecht zwischen Sofortabschreibung und der Aufnahme in den Sammelposten für alle in einem Wirtschaftsjahr angeschafften Wirtschaftsgüter nur einheitlich ausüben.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im Juli 2010:


Rentner können Abgeltungssteuer oft vermeiden


Rentner können ihre Zinseinkünfte dann von der Abgeltungssteuer befreien lassen, wenn sie durch ihr angelegtes Kapital mehr als den steuerfreien Sparer-Pauschbetrag pro Jahr einnehmen.

Dafür müssen sie eine „Nichtveranlagungsbescheinigung“ beim Finanzamt beantragen. Diese Bescheinigung erhalten sie, wenn ihre steuerlich relevanten Einkünfte 8004 Euro (Alleinstehende) bzw. 16 008 Euro (Ehepaare) pro Jahr nicht übersteigen.

Ist das Einkommen zu hoch, kann die Beantragung einer NV-Bescheinigung abgelehnt werden. Bei einem persönlichen Steuersatz unter 25 % kann dann die Differenz in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im Juni 2010:


Doppelte Haushaltsführung bei „Wegverlegung“

Eine doppelte Haushaltsführung liegt laut BFH auch dann vor, wenn der Lebensmittelpunkt aus privaten Gründen vom Arbeitsort (der gleich bleibt) wegverlegt wird.

Bisher wurde nur eine doppelte Haushaltsführung begründet, wenn am Arbeitsort aus beruflichen Gründen abweichend vom Ort des Lebensmittelpunkts eine zweite Wohnung begründet wurde. Nun können Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung z. B. dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn der gemeinsame Familienwohnsitz entfernt vom Beschäftigungsort begründet und die Wohnung am Arbeitsplatz aber beibehalten wird, um von dort der bisherigen Beschäftigung weiter nachgehen zu können.

Auch in diesem Fall können die Kosten für die (zweite) Wohnung am Beschäftigungsort insoweit geltend gemacht werden, als sie „angemessen“ sind.

Eine Wohnungsgröße bis zu 60 qm wird als angemessen angesehen.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im Mai 2010:


Abgabefristen der Steuererklärungen 2009

Für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2009 endet die reguläre Frist am 31. Mai 2010.

Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist und den Abgabetermin nicht einhalten kann, sollte beim Finanzamt eine Fristverlängerung beantragen.

Wenn Sie allerdings die Steuererklärung von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lassen, verlängert sich dessen Abgabefrist automatisch bis zum 31. Dezember 2010.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im April 2010:


Arbeitsmittel steuerlich geltend machen

Die Kosten für Arbeitsmittel sind als Werbungskosten abziehbar. Hierzu zählen Gegenstände, die überwiegend für berufliche Zwecke genutzt werden. Typische Arbeitsmitteln wären z.B. PC, Schreibtisch, Bücherregal, Fachliteratur, Aktentasche etc.

Sofern das einzelne Arbeitsmittel netto nicht mehr als 410 Euro kostet können Sie den gesamten Anschaffungspreis (einschließlich Umsatzsteuer) sofort in voller Höhe steuerlich absetzen. Eine Abschreibung über mehrere Jahre ist dann nicht notwendig.

(Quelle: Harald Trost)


Der Steuer-Tipp im März 2010:


Hilfe für Haiti.

Um den Erdbebenopfern zu helfen und um die Spendenbereitschaft in Deutschland zu erhöhen hat das Bundesfinanzministerium den Zuwendungsnachweis für die steuerliche Berücksichtigung von Spenden vereinfacht.

es genügt hier als nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung (z.B. Kontoauszug) eines Kreditinstituts oder der Pc-ausdruck bei online-Banking.

Dies gilt ohne betragsmäßige Beschränkung.

(Quelle: Harald Trost)

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